Vor ein paar Tagen hatte ich in “jQuery über ein CDN nutzen mit Fallback” das Thema CDN schon kurz angerissen.
Nun habe ich beim Suchen noch einen, wie ich finde, interessanten Artikel von Sergej Müller auf ebiene gefunden, in dem er die Nutzung der Google App Engine als CDN beschreibt.
Für mittelgroße Projekte könnte das eine kostengünstige Möglichkeit bieten, den statischen Traffic vom eigenen Server zu nehmen. Auch hier sollte man natürlich die Vor- und Nachteile abwägen.

26.11.2011 um 14:57 Uhr
Kann ich auch empfehlen, eine schöne kostenlose Alternative bevor man sich mit richtigen CDNs beschäftigt und Geld zahlt. Die App Engine als CDN hab ich bei mir im Blog auch bereits vorgestellt.
Amazon CloudFront ist aber auch recht günstig, pro Gigabyte zahlt man 12 US-Cent, wenn man also 10GB im Monat erwartet wäre das knapp 1 Euro pro Monat, dafür hat man aber ein “richtiges” CDN mit Servern in Europa usw, und auch die schöne Möglichkeit des Streamings. Es lohnt da zumindestens auch mal reinzuschauen und auszuprobieren, einen Amazon Account hat ja jeder, und da es keine Einrichtungsgebühr gibt kann man da für wenige Cent mal etwas ausprobieren. Es geht auch etwas leichter von der Hand, bei Google braucht man das Programm zum deployen und muß mit yaml rumhantieren etc. Bei Amazon legt man einfach eine Quelle fest (das kann ein Origin-Server sein oder ein S3 Bucket) und fertig, Dateien hochladen dann entweder auf den eigenen Server oder via Webbrowser auf S3, find ich deutlich einfacher zu administrieren.
26.11.2011 um 15:58 Uhr
Dem kann ich nur zustimmen. S3 lässt sich z.B. aus PHP heraus auch sehr einfach über Streamwrapper nutzen als wäre es das lokale Filesystem und das ohne nennenswerten Mehraufwand.
Dazu habe ich schonmal was geschrieben: http://blog.ebene7.com/2011/01/21/amazon-s3-mit-php-stream-wrapper-verwenden/